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Ohne Abitur und mit der GoBS zum Master-Abschluss

Robert Schneider studiert an der GoBS German open Business School in Berlin.
Robert Schneider studiert an der GoBS German open Business School in Berlin.

Robert Schneider ist voll berufstätig und blickt auf fast sieben Jahre berufsbegleitendes Studium zurück. Im Sommer 2015 wird er sein Masterstudium im Fach Wirtschaftspsychologie an der German open Business School (GoBS) abschließen. „Ich habe ‚Blut geleckt‘ am lebenslangen Lernen“, sagt der junge Mann und liebäugelt bereits mit einer Fortbildung im Projektmanagement, wenn er den Master in der Tasche hat. Dass er einmal so denken wird, hätte er sich als frisch ausgebildeter Europasekretär nicht träumen lassen. Doch irgendwann wollte er mehr, absolvierte an der VWA Berlin das Studium zum Gesundheits- und Sozial-Ökonom, machte 2011 seinen Betriebswirt (VWA) und 2013 den Bachelor in „Business Administration“ an der Hessischen BA, um im Wintersemester an der GoBS mit dem Master zu starten.

Dass Robert Schneider kein Einzelfall ist, zeigen die aktuellen Zahlen der GoBS: Im Berliner Hochschulzentrum studieren knapp 900 Berufstätige, fast keiner von ihnen hat eine klassische Hochschulreife. GoBS Geschäftsleiterin Dr. Julia Reilich: „Zum Studium können einerseits Interessenten mit Abitur oder Fachabitur, andererseits aber auch Interessierte mit einer abgeschlossenen Ausbildung im kaufmännischen Bereich und drei Jahren Berufserfahrung zugelassen werden. Wer über zusätzliche berufliche Qualifikationen verfügt, kann in ein höheres Semester eingestuft werden und spart damit wertvolle Zeit.“

Der Trend der offenen Hochschule ist politisch gewollt. So fordert das Bundesministerium für Bildung und Forschung, beruflich Qualifizierte auch ohne (Fach-)Abitur zum Studium zuzulassen und noch vorhandene Hürden abzubauen. Aktuell studieren rund 3 Prozent in Deutschland ohne klassische Hochschulreife. Dr. Reilich: „Für diese Studierenden sind Angebote wie Brückenkurse oder Vorbereitungssemester besonders wichtig, um schneller in der akademischen Welt anzukommen. An der German open Business School sind wir noch einen Schritt weiter gegangen und haben das gesamte Studienprogramm im Bachelor auf den Kopf gestellt. So beginnen unsere Studierenden in ihren jeweiligen Fachgebieten und lernen erst im Laufe des fortgeschrittenen Studiums wissenschaftliche Theorie, Soft Skills und Managementgrundlagen.“

Diese Verzahnung von Theorie und Praxis, die sich im Master-Bereich fortsetzt, schätzt auch Robert Schneider. „Das Studium an der GoBS ist sehr praxisnah aufgebaut, so dass ich vieles von dem, was ich dort lerne, sofort im Beruf umsetzen kann.“ Als Büroleiter des Vorstandes bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KVB) trägt Schneider inzwischen Personalverantwortung. Hier hilft ihm das Wissen aus dem Wirtschaftspsychologie-Studium. Es gibt ihm Sicherheit in seinen Entscheidungen und er weiß genauer, wie er bestimmte Probleme im Team anpacken kann. Den kompletten Bericht zu Robert Schneider – inklusive Foto – finden Sie auf der Internetseite der GoBS.

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