Veranstaltung

Eurokrise im 4. Jahr – wo stehen wir?

Die Turbulenzen, in die der europäische Währungsraum mit Beginn der Griechenlandkrise geraten ist, halten Wirtschaft und Politik bis heute in Atem und spalten ihre Lager: Über 300 Milliarden Euro hat Deutschland bereits in die Stabilisierung der Kapitalmärkte investiert und ein Austritt aus der Eurozone ist unausweichlich, sagen die Euro-Skeptiker. Ohne Fiskalunion keine stabile Währungsunion und ohne Währungsunion kein gemeinsamer europäischer Markt, halten die Euro-Befürworter dagegen.

Im Rahmen der Sonderveranstaltung »Eurokrise im 4. Jahr – wo stehen wir?« am 14. November beleuchtet Prof. Dr. Wolfgang Cezanne beide Seiten und versucht unter anderem die Frage zu beantworten, ob ein Auseinanderbrechen der Währungsunion dramatische Wohlstandsverluste für Deutschland bedeutet und was weitere Konsequenzen wären.

Auch im 4. Jahr nach Beginn der Eurokrise steht eine Lösung noch nicht bereit. Die Stimme der Eurokritiker wird auch in Deutschland lauter. Aber was sind eigentlich Alternativen? Müsste der Patient „Euro“ nicht schon längst gerettet sein bei den investierten Billionen? Wird die erkaufte Zeit wirklich so genutzt, dass alle notwendigen Reformen in den Krisenländern umgesetzt werden, oder wird der politische und finanzielle Druck zu hoch? Sind die Sorgen um deutsche Milliardenverluste aus unkalkulierbaren Haftungszusagen berechtigt und droht ein Austritt der starken Länder aus der Europäischen Währungsunion? Diesen und weiteren drängenden Fragen widmet sich der Referent in seinem Vortrag.

Die Veranstaltung „Eurokrise im 4. Jahr – wo stehen wir?“ findet um 18:00 Uhr statt. Veranstaltungsort: Hochschulstudienzentrum, Bismarckstr. 107, 10625 Berlin. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ihre Anmeldung nimmt die Zentrale Studienberatung per Fax, telefonisch unter 0800 50 12345 oder per E-Mail: studienberatung@go-bs.de entgegen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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