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Immer für einen guten Rat zur Stelle: Ein Interview mit Studienberaterin Wiebke Engler

GoBS-Studienberaterin Wiebke Engler
GoBS-Studienberaterin Wiebke Engler

Wiebke Engler ist eine von drei Studienberaterinnen und -beratern der GoBS. Sie hilft Studierenden und Interessenten bei Fragen und Sorgen – ob telefonisch, per Mail oder im persönlichen Gespräch. „Es ist ein schönes Gefühl, Studierenden bei kleinen oder größeren Problemen zu helfen und sie bei ihrem berufsbegleitenden Studium zu begleiten. Für mich ist wichtig, dass sich die Studierenden bei uns wohlfühlen und wissen, dass sie sich jederzeit an uns wenden können. Oft können wir auch aufgrund eigener Erfahrungen Hilfestellung leisten.“ Die junge Frau weiß, wovon sie spricht: Sie absolviert selbst ein berufsbegleitendes Master-Studium mit Schwerpunkt Human Resources.

Wie wird man denn Studienberaterin?

Wiebke Engler muss für die Antwort nicht lange überlegen. „Ich habe Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildung studiert, da mich das Thema der Weiterbildung – ob an Hochschulen, im Unternehmen oder bei privaten Weiterbildungsträgern – immer sehr interessiert hat. Wie kann man Mitarbeiter weiterbilden? Welche modernen praxisbezogenen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es? Und wie sollte diese didaktisch und methodisch gestaltet werden? Das waren für mich sehr interessante Fragen. Und nun bin ich seit November 2010 bei der BCW-Gruppe und wusste schon beim Bewerbungsgespräch: Der Job muss es sein! Und dann noch in meiner Wahlheimat Berlin. Keine Frage, da musste ich hin.“

Was gefällt Ihnen an diesem Beruf?

„Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich.“ In ihrer ruhigen Art erklärt sie: „Neben der persönlichen Beratung habe ich hier mit der Organisation von Studienabläufen und auch von Events zu tun. Ständig begegne ich unterschiedlichen neuen Menschen und lerne ihre Lebenswege kennen. Das ist sehr spannend, weil ich ein Stück dieser Wege mit gestalten kann. Hinzu kommt das besondere Studienkonzept der GoBS. In der Hochschullandschaft ist es beispielsweise neu und einzigartig, Aufstiegsweiterbildungen umfänglich anrechnen zu können.

Seit Gründung der Hochschule im Jahr 2011 bin ich mit dabei und kann mitgestalten. Es war sehr aufregend, die Entwicklung der Hochschule zu erleben und zu sehen, welche unterschiedlichen Bildungsbiografien unsere Studierenden mitbringen. Diesen Unterschieden auch gerecht zu werden, ist die schönste Herausforderung für mich. Dafür nehme ich mir gerne Zeit und arbeite auch mal länger. Wenn uns dann Studierende in Mails, Einzelgesprächen oder in den semesterweisen Evaluierungen Feedback über die Studienorganisation und -beratung geben, finden sich oft tolle Anmerkungen zur Betreuung. Das motiviert und bestärkt uns in unserer Arbeit. Kritische Anmerkungen nehmen wir sehr ernst. Sie sind wichtig für die Weiterentwicklung der Hochschule und zeigen uns Optimierungspotenziale.“

Worauf achten Sie bei der Beratung besonders?

„Ich möchte zeigen, welche Studienprogramme es an der GoBS gibt und wie sie mit dem Beruf vereinbart werden können. Mir ist wichtig, die Fähigkeiten, Neigungen und den bisherigen Werdegang der Interessenten zu berücksichtigen. Ich erkläre also nicht nur Inhalte, sondern wäge ebenso das Für und Wider eines Studienprogramms oder einer Studienrichtung individuell mit ab. Das ist der magische Moment. Hier passiert etwas. Es entsteht eine entspannte Beratungsatmosphäre, weil viele Interessenten oder Studierende Geschichten aus ihrem ersten Studium oder dem Beruf erzählen. Das sind Momente, die ich in meinem Beruf sehr schätze und nicht missen möchte. Für mich ist es nicht nur wichtig, herauszufinden, welches Studienprogramm das passende ist, sondern auch zu vermitteln, dass wir uns allen Belangen von Studierenden annehmen und versuchen, auf diese einzugehen.“

Worauf kommt es denn im Studium an?

„Es gibt einige Erfahrungen, die sich immer wieder als richtig erweisen. Ganz vorn steht da ein gutes Zeitmanagement, gefolgt von der Erfahrung, dass es sich lohnt, möglichst immer an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Die Präsenz ist nicht nur wichtig, um den Stoff zu verstehen, sondern fördert erfahrungsgemäß auch die Motivation durch den Kontakt und Austausch mit Kommilitonen und Dozenten. Weitere Tipps sind:

  • Routinen für das Lernen zu finden,
  • mit Sport und anderen Aktivitäten einen Ausgleich zu schaffen,
  • Prüfungsleistungen möglichst nicht zu verschieben, um unnötigen Stress zu vermeiden,
  • sich bei Problemen sofort an die Studienberatung zu wenden, da zumeist relativ schnell Lösungen gefunden werden können,vor dem Studium mit Familie, Freunden und Partner zu sprechen. Das ist ein wichtiger Rückhalt!"

Wie können Sie als Studienberaterin helfen?

„Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Studierenden zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht das persönliche Gespräch. Unsere Beratungszeiten sind auf den Bedarf der Berufstätigen abgestimmt und finden vor oder nach deren Arbeit statt. Generell erklären wir in der jeweils ersten Vorlesung den Online-Campus und die administrativen Abläufe. Das wird regelmäßig während des Studiums und vor allem vor den Klausuren wiederholt. Für Quereinsteiger arbeiten wir auch individuelle Stundenpläne aus. Anfragen versuchen wir innerhalb eines Tages zu beantworten, insbesondere bei Prüfungsfragen und administrativen Belangen. Hier hilft der direkte Kontakt zu unserer Zentrale in Essen, um schnelle Lösungen zu finden.“

Und was planen Sie für die Zukunft?

„In Zukunft werde ich mich sicherlich noch intensiver – auch in Bezug auf mein Masterstudium – mit der Personalentwicklung in Unternehmen beschäftigen – vor allem in Bezug auf Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem lerne auch ich nicht aus und würde gerne noch meine Englisch-Kenntnisse erweitern und im Bereich SAP eine Weiterbildung aufnehmen."

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